Heteronormativität im Film: Brokeback Mountain

„Brokeback Mountain“ ist ein amerikanisches Filmdrama des Regisseurs Ang Lee aus dem Jahr 2005 und basiert auf der gleichnamigen Kurzgeschichte der Autorin Annie Proulx. Der Film erzählt die Liebesgeschichte der beiden Cowboys bzw. Schafhirten Ennis del Mar und Jack Twist, gespielt von Heath Ledger und Jake Gyllenhaal.
 

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Grundlagen der gender studies: 1 Einleitung

Die gender studies, die seit den 90er Jahren auch an deutschen Universitäten Einzug gehalten haben, gründen auf den feministischen Theorien der 70er Jahre. Sie analysieren und kritisieren asymmetrische Geschlechterverhältnisse und gehen dabei von der Annahme aus, dass das Geschlechte eine soziale Konstruktion sei und kulturell-gesellschaftliche Akte und Handlungsweisen enorm präge. Zunächst wird in den gender studies zwischen den Begriffen sex und gender unterschieden, wobei sex das biologische Geschlecht, also die anatomischen Geschlechtsmerkmale und gender das soziale Geschlecht, also die kulturell produzierte Geschlechterrolle meint. Das soziale Geschlecht werde dabei durch die Gesellschaft bzw. den Diskurs angeboten und durch Verbote und Belohnung als verbindlich dargestellt.

Literatur:

Photoshop – Vorher / Nachher

 

Ein sehr anschauliches Video, zu den Möglichkeiten der Verfremdung durch Photoshop!

Photoshop kann wirklich JEDEN in eine Barbie-ähnliche Erscheinung verwandeln..

die Frage ist nur, wer will das?

Hier und hier gibts mehr Anregungen zum Thema Schönheit in den Medien und dem pädagogischen Umgang mit diesem Phänomen!

Geschlechterrollen in der Werbung

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Die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen scheint auf den ersten Blick in unserer Gesellschaft angekommen zu sein. In der Regel begegnen einem nicht mehr sehr häufig Leute, die der Meinung sind Jungen dürften nicht weinen und Mädchen dürften nicht stark sein.

Gleichzeitig scheint sich aber in einem anderen Bereich eine ganz klare Trennung von Männern und Frauen, oder viel mehr von Jungen und Mädchen zu vollziehen: für Werbeexperten scheint es ganz klar zu sein, dass Jungen mit Actionfiguren und Mädchen mit Prinzessinnen spielen wollen.

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Ein paar Gedanken zu jugendlicher Medienkompetenz

Ich bin in verschiedenen Diskussionen immer wieder auf die Frage gestoßen, warum den Mechanismen der Werbeindustrie, die dazu dienen Kinder und Jugendliche zu beeinflussen, keine größere Aufmerksamkeit z.B. in der Schule gewidmet wird. Es wird von den Jugendlichen verlangt, selber zu erkennen, dass die Darstellungen in der Werbung in der Regel nicht der Realität entsprechen und Werbepsychologie zur Manipulation der potentiellen Kunden eingesetzt wird.

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Jugendliche und das Thema „Schönheit in den Medien“

In der JIM-Studie aus dem Jahre 2011 wurden Jugendliche im Alter von 12-19 Jahren zu Castingshows befragt. 65% aller Jugendlichen, die angaben dass ihre Lieblingssendungen Castingshows seien, waren Mädchen, die Mehrheit der Mädchen gab dabei die Sendung „Germany’s Next Topmodel“ als ihren Favoriten unter den Castingshows an. In einer weiteren Befragung zu ihren Idolen, gaben die meisten Mädchen, besonders im Alter von 13 – 16 Jahren Heidi Klum als ihr liebstes Medien-Idol an.

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ZIELGRUPPE JUGEND

Zielgruppe Jugend

Obwohl Identitätsentwicklung heutzutage nicht mehr als Aufgabe angesehen wird, die irgendwann im Erwachsenenalter völlig abgeschlossen ist, sondern vielmehr als ein stetiger Prozess der Neuorientierung und Reflexion betrachtet werden könnte, gilt die Jugend doch allgemein als Reifephase bzw. eine Phase der Unsicherheit und Orientierung.

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Müller, Häagen-Dazs und Co.: Was hat Geschmack mit Rasse zu tun?

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Die Kampagne der amerikanischen Eiskrem Marke mit dem europäisch klingendem Namen Häagen Dasz warb 2003 mit dem Slogan „Let your tongue travel“ für verschiedene Eiskrem-Sorten. Der Bildaufbau ist immer der gleiche: Ein Model, eine geographische Zuordnung und dazu ein Eiskrem-Geschmack. Die digitale Manipulation des fotos verrührt den Körper der Frau sozusagen mit dem Eis. Das Model wird zum Geschmack des Ortes: „Westafrika“ für Schokolade, „Hawaii“ für Pistazie oder „New York City“ für Erdbeerkäsekuchen.

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