Photoshop – Vorher / Nachher

 

Ein sehr anschauliches Video, zu den Möglichkeiten der Verfremdung durch Photoshop!

Photoshop kann wirklich JEDEN in eine Barbie-ähnliche Erscheinung verwandeln..

die Frage ist nur, wer will das?

Hier und hier gibts mehr Anregungen zum Thema Schönheit in den Medien und dem pädagogischen Umgang mit diesem Phänomen!

Seh-, Beobachtungs- und Wahrnehmungsübungen

Bildschirmfoto 2016-06-26 um 16.52.05

Über ein Drittel der Gehirntätigkeit wird aufs Sehen verwendet. Die Welt bietet einen unendlichen vorrat an Bildern. Man sieht nicht nur, um sich zu schützen, um sich zu orientieren, sondern auch wegen der Freude am Sehen, der Freude an Schönheit, an Farben, Formen und Mustern.

Seit Menschengedenken hat es deshalb Gestaltung und Kunst gegeben. Es hat sich eine Parralelwelt, eine bilderwelt etabliert, hinter der die Reale Welt mitunter zu verschwinden droht.

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Fotopädagogik: Grundlagen – Reflexion zur Fotografie als Medium in der Projektarbeit

Generell ist die Fotografie ein sehr solistisches Medium. Man fotografiert in der Regel alleine – es kann nur ein Mensch durch den Sucher schauen und nur ein Mensch drückt letztendlich den Auslöser – auch wenn, im Falle der inszenierten Fotografie, natürlich die Möglichkeit besteht, eine Aufnahme zuvor gemeinsam zu entwerfen und vorzubereiten. Dennoch ist es schließlich ein einzelner Mensch, der die Fotografie aufnimmt. Die Fotografie ein außerdem sehr konzentriertes Medium, sie ist nämlich ausschließlich visuell.

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Fotografie: Grundlagen : Eine kurze Geschichte der Fotografie

Kurze Geschichte der Fotografie
13. Jahrhundert
Zunächst wurden die ersten Kameras von Astronomen zur Sonnenbeobachtung eingesetzt. Der Name Kamera leitet sich von dem Vorläufer der Fotografie, der Camera obscura („Dunkle Kammer“) ab. Anstelle einer Linse wies diese Kamera nur ein kleines Loch auf, durch das die Lichtstrahlen auf eine Projektionsfläche fallen konnten, von der aus das (auf dem Kopf stehende) Bild dann abgezeichnet werden konnte.
  
16.-17. Jahrhundert
1550 wird die Linse erfunden, mit der schärfere Bilder als zuvor erzeugt werden können. 1685 wird schließlich ein Ablenkspiegel in die Camera Obscura eingebaut, sodass das reflektierte Bild auch auf Papier abgezeichnet werden kann.
Camera Obscura mit Linse und Ablenkspiegel
 

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Fotografie und Gender: Inez van Lamsweerdes „Thank you thighmaster“

 
 

Inez van Lamsweerde: „Thank you Thighmaster – Kim“ (1993)
185,4 x 120,6 cm
Sammlung von Christie’s, New York
Quelle: www.artnet.de

Thank you Thighmaster“ ist eine Fotoserie der niederländischen Fotografin Inez van Lamsweerde.
Die Serie ist im Jahr 1993 veröffentlicht worden und umfasst die vier Werke „Thank you Thighmaster – Britt“, „Thank you Thighmaster – Pam“, „Thank you Thighmaster – Kim“ und „Thank you Thighmaster – Joan“.
Die Maße dieser Fotografien sind 185 x 120 cm und könnten demnach lebensgroß sein. Wie die Werktitel schon andeuten, werden auf allen vier Fotografien Frauen abgebildet. Genau genommen sind es vier Frauenakte, vor weißem Hintergrund.
Der Titel der Serie bezieht sich auf einen Werbeslogan eines Heimtrainergerätes zur Formung der Oberschenkel, dem Thighmaster (vgl. Weiss, 2010, S.79).
Im Folgenden wird die Fotografie „Thank you Thighmaster – Kim“, stellvertretend für alle vier Fotografien, die im wesentlichen die selben Eigenschaften vorweisen, genauer betrachtet.
In „Thank you Thighmaster – Kim“ wurde der unbekleidete Körper eines Fotomodells und der Kopf einer Schaufensterpuppe zu einer Gestalt zusammengefügt (vgl. ebd., S.80). Durch den nahtlosen Übergang der Körper- bzw. Puppenteile, wirkt die Gestalt wie eine Einheit.
 

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Fotografie und Gender: Duane Michals „Things are queer“

 

Duane Michals: „Things are queer“ (1971)
alle 12,7 x 17,8 cm
Sammlung von Gallerie Clara Maria Sels, Düsseldorf
Quelle: www.artnet.de

Die fotografische Sequenz des amerikanischen Fotografen Duane Michals stammt aus dem Jahr 1973. Things are queer“, also „Die Dinge sind sonderbar“, scheint ein sehr geeigneter Titel für die vorliegende Bildsequenz zu sein, denn beim ersten Betrachten ist nicht gleich ersichtlich, was eigentlich Thema dieser Arbeit sein könnte. Dennoch ist diese eigenartige Bildlogik faszinierend, denn sie wirkt wie ein Strudel, der einen von Bild zu Bild, immer weiter in eine Schichtung von Zusammenhängen zieht.
 

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