Photoshop before and after

Hier noch ein Bespiel zu den Verfremdungsmöglichkeiten durch Photoshop.

Wenn man sich das nächste mal mit einem Zeitschriften-Cover vergleicht, bitte nicht vergessen: das ist nicht echt! 🙂

Hier und hier gibt es noch mehr Anregungen zum Thema Schönheit in den Medien und der pädagogischen Vermittlung von diesen Phänomenen.

 

Körpersprachlich Repräsentation von Mann und Frau in der Werbung – ein fotografisches Forschungsprojekt

 Bildschirmfoto 2016-04-05 um 16.08.33

In einer Studie des Bielefelder Interdisziplinären Frauenforschungsinstituts heißt es:

Die Normierung von Sexualität war und ist Grundlage von Staat und Kultur; gesellschaftliche Institutionen, staatliche Politiken und kulturelle Symbolsysteme sind darauf ausgerichtet, Sexualität in spezifischer Weise zu kanalisieren und zu ritualisieren.“1

Vor diesem Hintergrund möchten wir uns mit der Repräsentation von gender in der Werbung, als kulturellem Zeichensystem, auseinander setzen.

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Andy Warhols „Woman suicide“ – Museumspädagogisches Konzept für die 12. Klasse

Pop-Art

Pop Art ist ein Sammelbegriff für künstlerische Phänomene, die Mitte der fünfziger Jahre unabhängig voneinander in England und in den USA entstanden und in den sechziger Jahren ihren Höhepunkt fanden. Im Verlaufe des wirtschaftlichen Aufschwungs veränderte sich die Umwelt der Menschen enorm, serielle Herstellung von Industrieproduktion und die Entwicklung der elektronischen Massenmedien veränderten den Alltag der Menschen. Die Einzigartigkeit eines einzelnen Bildes, wurde durch die Möglichkeit der Reproduzierbarkeit unterminiert. Somit wurde auch die Kunst als solche in Frage gestellt.

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Fotopädagogik: Grundlagen – Reflexion zur Fotografie als Medium in der Projektarbeit

Generell ist die Fotografie ein sehr solistisches Medium. Man fotografiert in der Regel alleine – es kann nur ein Mensch durch den Sucher schauen und nur ein Mensch drückt letztendlich den Auslöser – auch wenn, im Falle der inszenierten Fotografie, natürlich die Möglichkeit besteht, eine Aufnahme zuvor gemeinsam zu entwerfen und vorzubereiten. Dennoch ist es schließlich ein einzelner Mensch, der die Fotografie aufnimmt. Die Fotografie ein außerdem sehr konzentriertes Medium, sie ist nämlich ausschließlich visuell.

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Fotografie: Grundlagen : Eine kurze Geschichte der Fotografie

Kurze Geschichte der Fotografie
13. Jahrhundert
Zunächst wurden die ersten Kameras von Astronomen zur Sonnenbeobachtung eingesetzt. Der Name Kamera leitet sich von dem Vorläufer der Fotografie, der Camera obscura („Dunkle Kammer“) ab. Anstelle einer Linse wies diese Kamera nur ein kleines Loch auf, durch das die Lichtstrahlen auf eine Projektionsfläche fallen konnten, von der aus das (auf dem Kopf stehende) Bild dann abgezeichnet werden konnte.
  
16.-17. Jahrhundert
1550 wird die Linse erfunden, mit der schärfere Bilder als zuvor erzeugt werden können. 1685 wird schließlich ein Ablenkspiegel in die Camera Obscura eingebaut, sodass das reflektierte Bild auch auf Papier abgezeichnet werden kann.
Camera Obscura mit Linse und Ablenkspiegel
 

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Piktorialismus selbst gemacht

Eigene piktorialistische Fotos anfertigen:

-Requisiten benutzen
-Setting beachten
 
Die Motive waren zum einen dramatische Szenen des häuslichen Lebens oder arrangierte Portraits.
Dickens sagt dazu: „Zwei oder drei Personen sitzen um einen Tisch herum und nehmen eine Mahlzeit ein. Zwei junge Männer plaudern bei einem Glas Wein. Eine Dame sieht sich mit ihrer kleinen Tochter gemeinsam ein Bilderbuch an. Unendlich viele Liebespaare. Aber auch unendlich viele Einzelfiguren. Junge Damen, die verzückt einen Liebesbrief lesen oder bestürzt sind über eine soeben erhaltene, unangenehme Nachricht.“
 

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